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Tagesspiegel kündigt Feststellungsbeschluss an PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 20. August 2015
Das war eine Überraschung! Jetzt mitten in der Urlaubszeit berichtet der Tagesspiegel über das „abgeschlossene Planfeststellungsverfahren“ des EBA zum 2. Bauabschnitt der Dresdner Bahn.
Mit der Überschrift „Kein Licht am Ende“ berichtet Klaus Kurpjuweit ausführlich über das seit 15 Jahren andauernde Planfeststellungsverfahren. Danach steht es kurz vor der Veröffentlichung. D.h. es ist sozusagen die Baugenehmigung für die Bahn, die dann unmittelbar darauf mit dem Bau beginnen könnte.

Dazu ein Beispiel.
Am Flughafen Schönefeld: Anwohner hatten gegen den Bau einer Bahnstrecke demonstriert und protestiert, und dann schon einen Tag nach der Veröffentlichung des Planfeststellungs Beschlusses begann die Bahn mit dem Bau. In einer atemberaubenden Geschwindigkeit wur-den Bäume gefällt die Trasse planiert und die Gleise gelegt, ehe die Anwälte der Gegner des Ausbaues überhaupt reagieren konnten! So läuft das offenbar bei der Bahn!


Das wollen wir bei der Dresdner Bahn verhindern! Es kann einfach nicht sein, dass mit dem Willen der Menschen so umgesprungen wird. Wir als BI sind der Auffassung das „unser“ Planfeststellungsverfahren schon zu lange läuft um noch gültig zu sein. Es kann doch nicht sein, dass eine ganze Generation Menschen von dem Verfahren ausgeschlossen wird und nichts mehr dazu sagen darf! Menschen, die z.B. im Jahr 1998, dem Jahr unserer  Gründung an der Bahntrasse geboren wurden und jetzt 17 Jahre alt, also fast volljährig sind, und viel-leicht jetzt das Haus Ihrer Eltern bewohnen, sich nicht zu dem Bauvorhaben äußern dürfen! Sie sind es aber, die die Auswirkungen dieser verfehlten Planung ausbaden „dürfen“. Diese Generation ist diejenige die diese Fehlplanung ausbaden müsste.
Es ist ein Unding, dass ein „Verfahren“ überhaupt so lange dauern darf. Bei Gesprächen mit unseren Rechtsanwälten haben wir unser Unverständnis für diese lange Verfahrensdauer deut-lich gemacht. Es kann doch nicht sein, dass alle Erkenntnisse in Planung und Bau solcher Anlagen nach 20 Jahren noch gültig sein sollen! Die technische Entwicklung ist doch längst wei-ter gegangen. Zwischen dem damals geplanten Anlagen und den heutigen Erkenntnissen liegt eine ganze Generation!  Selbst, wenn die Technik wie in unserem Fall ständig nachgebessert wurde, liegen zwischen der Planung von damals (1998) und heute (2015) völlig andere Tech-niken, Materialien und vor allem Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft!


Also, wir fordern deshalb einen Abbruch des Planfeststellungsverfahren!
Wir fordern die Anwendung der neuesten technischen Entwicklung beim Schall- und Erschütterungsschutz!
Wir fordern die Berücksichtigung der neuen Entwicklungen beim Bevölkerungswachstum in Ballungsgebieten.

Danach wird Berlin in seinen engen Grenzen überproportional wachsen. Das heißt, es muss jeder „Quadratmeter“ unserer Fläche in Berlin von negativen Auswirkungen durch Schall und Erschütterung frei gehalten bzw. frei gemacht werden! Das gilt für alle Verkehrs-wege innerhalb der Stadt. Schall und Erschütterung müssen, und das sagen neue Forschungen der Mediziner, vom Menschen ferngehalten werden!


Am 18.8.2015 meldet die Berliner Morgenpost .
Zum geplanten Wiederaufbau (Anmerkung: sorry, es ist ein Neubau ) der Dresdner Bahn gibt es noch keine abschließende Entscheidung. Die Arbeiten zum Planfeststellungsbeschluss für die 560 Mio. Euro teure Fernbahnstrecke durch Lichtenrade seien weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen, sagte Heike Schmidt vom EBA auf Anfrage der Berliner Morgenpost……
Also Entwarnung? Nein, nur eine Zwischenstation. Jetzt ist die Politik gefordert. Wir als BI Lichtenrade fordern deshalb den Bau eines Tunnels für die rund um die Uhr zu betreibende Strecke zum neuen Flughafen BBI mit seinen ständig steigenden Passagierzahlen!
Natürlich gilt das auch für andere Bauvorhaben in der Stadt, aber das ist als BI Dresdner Bahn nicht unser Thema!
Gestatten Sie noch eine Anmerkung: Bei den Planungen für den Tunnel wird immer wieder von den „hohen“ Kosten gesprochen. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man mit den in-zwischen beim Bau des BBI aufgelaufenen Mehrkosten wegen Fehlplanungen und Korruption mehrere Tunnel in Lichtenrade hätte bauen können? Zählt die Gesundheit der Anwohner weniger als das Gewinnstreben einiger Unternehmen?
Der Gesundheit der Menschen  ist der höchste Stellenwert einzuräumen und das sind die Anwohner an Verkehrswegen und dem Flughafen! Und nicht das Wohl von einigen Unternehmen!

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Dezember 2015 )
 
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